Rose
 

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Anja Tahlmeier: Handweberin mit Gesellenbrief
Weben bedeutet für mich:
- bei mir ankommen, ganz bei mir sein
- Lebendige Vielfalt und Einzigartigkeit spüren und erleben zu dürfen
- Kinder dabei zu begleiten ihre Fantasie zu wecken und mit allen Sinnen „zu begreifen“
- Bedingungslose Wertschätzung für das Kleine, Zarte und Unscheinbare

Jeder Faden – so fein und zart er auch sein mag – ist von größter Bedeutung und hat seinen Platz im Gewebe.
Jede Stimmung und Emotion liegen eingewebt zwischen den einzelnen Fäden verborgen.
Nicht nur der Faden in seiner Materialität (Farbe, Stärke, Drall), sondern die Beziehung der Fäden zueinander (Abstände) beeinflussen das fertige Gewebe in seinem Gesamtbild.

Ich möchte euch ein Türöffner sein, dieses ganzheitliche Bewusstsein zu den Schätzen in uns und der Natur vor unserer Haustür mit dem Handwerk des Webens neu zu entdecken und zu entfalten.
Es entschleunigt, lässt uns selbst wahrnehmen und sensibilisiert uns für das, was wir haben.
Die dadurch gewonnene Energie kann in unsere individuellen und kreativen Ausdrucksformen einfließen.

Auf diese Weise möchte ich meinen Beitrag leisten, dieses faszinierende Jahrtausende alte Handwerk für eine kommende Generation zu bewahren und u.a. durch Kurse lebendig zu halten, mein Wissen weiterzutragen, und in der Gegenwart zu verankern.

Ich möchte Fäden verbindend die Welt zwischen unterschiedlichsten Ländern und Kulturen ein kleines bisschen näher zusammenrutschen lassen.
Denn: alle Weberinnen auf der ganzen Welt verbindet eine gemeinsame Liebe und Leidenschaft: Das Arbeiten mit Garn am Webstuhl.
 
 
 

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